Elon Musk und OpenAI – eine Beziehung, die mittlerweile mehr mit Rachefeldzug als mit Innovationsgeist zu tun hat. Nun will der Tesla- und SpaceX-Chef nachträglich zurück in das Unternehmen, das er einst mitgegründet, aber im Streit verlassen hat. Sein neuester Coup: Ein Übernahmeangebot über 97 Milliarden Dollar für OpenAI. Das Problem? Niemand nimmt ihn ernst.
OpenAI-CEO Sam Altman reagierte prompt – mit Spott und einer bitteren Retourkutsche.
📌 Altman bot Musk über X (ehemals Twitter) als Reaktion exakt ein Zehntel der Summe für dessen marodes Social-Media-Unternehmen: 9,74 Milliarden Dollar.
📌 Auch der Verwaltungsrat von OpenAI lehnte das Angebot umgehend ab.
📌 Microsoft, mit 49 % an OpenAI beteiligt, dürfte einer Übernahme kaum zustimmen.
🔴 Hintergrund: Musks Dauerkonflikt mit OpenAI
Elon Musk war einst einer der frühen Unterstützer von OpenAI – er investierte rund 50 Millionen Dollar, bevor er sich 2018 im Streit aus dem Unternehmen zurückzog. Dann kam ChatGPT – und Musk begann, gegen OpenAI zu schießen.
Seitdem läuft eine Dauerfehde zwischen Musk und Sam Altman:
😡 Musk wirft OpenAI vor, die ursprüngliche Vision verraten zu haben:
- OpenAI begann als nicht gewinnorientierte Organisation, wandelte sich aber in ein kommerzielles KI-Unternehmen.
- Der Softwarecode wurde von open source auf proprietär umgestellt.
📢 Musk zieht den absurden Vergleich:
„Das ist, als würde eine Umweltorganisation plötzlich selbst den Regenwald abholzen und das Holz verkaufen.“
👉 Ironie des Ganzen: Musk selbst gründete xAI, um mit OpenAI zu konkurrieren – also exakt denselben kommerziellen Weg einzuschlagen.
🔎 Warum Musks Angebot eine Farce ist
Musk bietet 97 Milliarden Dollar für OpenAI – ein Betrag, der deutlich unterhalb der realen Marktwerte liegt.
📊 Faktenlage:
✔ OpenAI ist wertvoller als je zuvor – einige Schätzungen taxieren das Unternehmen auf über 300 Milliarden Dollar.
✔ Microsoft hält bereits 49 % an OpenAI und hat kein Interesse daran, Musk Einfluss nehmen zu lassen.
✔ Das Unternehmen hat sich längst von Musks Einfluss emanzipiert – und will einen Käufer wie ihn nicht.
💬 Analysten sind sich einig:
„Das Angebot ist nicht nur wirtschaftlich unsinnig – Musk wird niemals die Kontrolle über OpenAI erhalten. Microsoft würde sich im Zweifel selbst die Anteile holen.“
🌍 Politischer Kontext: Trumps Einfluss und Musks Groll
Dass das Angebot ausgerechnet jetzt kommt, ist kein Zufall.
📢 Fakt 1: Präsident Donald Trump will 500 Milliarden Dollar in US-KI-Infrastruktur investieren.
📢 Fakt 2: OpenAI soll ein zentrales Joint Venture mit SoftBank leiten, was Musk gegen den Strich geht.
📢 Fakt 3: Musk ist einer der wichtigsten Trump-Berater – fühlt sich aber übergangen.
💡 Sein Kaufangebot könnte also auch eine Provokation sein – um OpenAI aus der US-KI-Strategie zu drängen.
⚠️ Fazit: Musk bleibt draußen – und Altman gewinnt erneut
✔ Elon Musk wird OpenAI nicht kaufen – das ist offensichtlich.
✔ Er bemüht sich verzweifelt, wieder Einfluss auf eine Firma zu bekommen, die ihn längst ausgeschlossen hat.
✔ Sam Altman stellt Musk bloß – und zeigt, wer im globalen KI-Wettrennen aktuell die Führung hat.
👉 Dieses Kapitel der Fehde wird in die Tech-Geschichte eingehen – als Moment, in dem Musk endgültig an seiner eigenen Arroganz scheiterte.
