BayernTrend-Umfrage: Freie Wähler auf Rekordhoch, CSU verliert an Boden

Die aktuelle BR24 BayernTrend-Umfrage zeigt eine bemerkenswerte Verschiebung in der bayerischen politischen Landschaft. Die Freien Wähler verzeichnen einen Umfrage-Höchstwert und überflügeln die Grünen, während die CSU an Unterstützung verliert.

Laut der repräsentativen Umfrage von Infratest dimap, die vergangene Woche durchgeführt wurde, würden die Freien Wähler bei einer Landtagswahl am kommenden Sonntag 17 Prozent der Stimmen erhalten. Dies entspricht einem Anstieg von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Mai und stellt einen neuen Rekord für die Partei dar. Damit sichern sich die Freien Wähler erstmals den zweiten Platz im BayernTrend, gleich hinter der CSU.

In derselben Umfrage verzeichnet die CSU einen Rückgang um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Mai und liegt derzeit bei 36 Prozent. Dieses Ergebnis wäre für die Christsozialen schlechter als bei der Landtagswahl 2018, als sie mit 37,2 Prozent ihr schwächstes Ergebnis seit 1950 erzielten. Die Freien Wähler hatten damals 11,6 Prozent erreicht, und seither haben beide Parteien gemeinsam die Regierung im Freistaat Bayern gestellt.

Die Grünen erleben ebenfalls einen Rückgang und liegen jetzt bei 15 Prozent (-1) auf dem dritten Platz. Auch die anderen Ampel-Parteien, die der Bundesregierung in Berlin angehören, verlieren an Zustimmung: Die SPD erreicht 9 Prozent (-2), die FDP liegt bei 3 Prozent (-1). Die aktuellen Umfragewerte dieser drei Parteien sind niedriger als ihre Ergebnisse bei der bayerischen Landtagswahl 2018.

Die AfD hingegen verzeichnet einen leichten Anstieg von einem Punkt auf 13 Prozent im Vergleich zum Mai und kann auf ein besseres Ergebnis bei der Landtagswahl hoffen. Alle anderen Parteien kommen derzeit zusammen auf 7 Prozent (+1).

Die Umfrage zeigt auch, dass eine Mehrheit der Bayern eine schwarz-orange Koalition im Landtag befürwortet. 51 Prozent der Befragten sehen eine Zusammenarbeit zwischen CSU und Freien Wählern als „gut“ oder „sehr gut“ an. 34 Prozent favorisieren eine Alleinregierung der CSU, während 28 Prozent eine Koalition zwischen CSU und SPD befürworten und 25 Prozent eine Koalition zwischen CSU und FDP unterstützen. Interessanterweise halten 80 Prozent der Grünen-Anhänger eine schwarz-grüne Koalition für „gut“ oder „sehr gut“, obwohl Bayerns Ministerpräsident Söder diese Option kategorisch ausschließt.

Die Umfrage zeigt auch die anhaltende Zufriedenheit der Bayern mit der Arbeit der Staatsregierung, wobei 51 Prozent „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind. Die CSU erhält von 49 Prozent der Befragten positive Bewertungen, während die Freien Wähler von 42 Prozent positiv bewertet werden. Die Zustimmung zur Oppositionsarbeit der Ampel-Parteien ist dagegen gesunken.

Der bekannteste Landespolitiker in Bayern bleibt CSU-Chef Söder, gefolgt vom Freie-Wähler-Vorsitzenden Aiwanger. Die Spitzenkandidaten der Oppositionsparteien haben zwar an Bekanntheit gewonnen, haben aber weiterhin Herausforderungen in dieser Hinsicht.

Insgesamt zeigt die Umfrage einen interessanten Wandel in der bayerischen politischen Landschaft, wobei die Freien Wähler an Zustimmung gewinnen und die CSU leicht an Boden verliert. Dies könnte Auswirkungen auf die bevorstehende Landtagswahl im Oktober haben.

Update (16.09.2023, 13:01 Uhr): Ein unternehmensinternes Memo nennt eine glaubhafte Morddrohung als Grund für die vorübergehende Schließung von zwei Unity-Büros in den USA. Weitere Details dazu werden in dem Memo nicht genannt, aber Unity arbeitet mit den Behörden zusammen, um die Situation zu klären. Es wurde angegeben, dass ein Unity-Mitarbeiter außerhalb des Bundesstaates Kalifornien als Urheber der Drohung identifiziert wurde, die in den sozialen Medien aufgetaucht ist. Dieser Mitarbeiter arbeitet jedoch nicht in Kalifornien, und die zuständigen Strafverfolgungsbehörden wurden informiert.

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