Google benennt seinen Chatbot Bard um und präsentiert Gemini, ein fortschrittliches KI-Modell für eine verbesserte Benutzererfahrung.
Die Ära des Chatbots Bard geht zu Ende, denn Google hat ihn in Gemini umbenannt. Gemini ist nicht nur ein neuer Name, sondern auch ein mächtiger Chatbot, der auf dem fortschrittlichen Sprachmodell Gemini basiert. Die neue App ist sowohl im Web als auch in den App-Stores von Google und Apple verfügbar, wobei die alte URL von Bard bereits auf Gemini umgeleitet wird. Diese Veränderung markiert einen Schritt vorwärts für Google in der Welt der Künstlichen Intelligenz.
Gemini, der Chatbot, beherrscht beeindruckende 40 Sprachen in der Webversion und ist nun auch in Deutschland verfügbar. Die Apps sind vorerst auf Englisch beschränkt und zielen auf den US-Markt ab. Diese Mehrsprachigkeit stellt sicher, dass Gemini eine breite Palette von Benutzern weltweit bedienen kann.
Bard Advanced wird zu Gemini Advanced, und Benutzer erhalten Zugang zu Gemini Ultra 1.0. Um auf diese erweiterten Funktionen zuzugreifen, ist ein „Google One AI Premium“-Abonnement erforderlich. Dieses Abo bietet nicht nur verbesserten Speicherplatz, sondern auch erweiterte Funktionen. Google behauptet, dass Gemini Advanced mit Ultra 1.0 bei anspruchsvollen Aufgaben wie Programmierung, logischem Denken und kreativer Zusammenarbeit besonders leistungsfähig ist.
Gemini findet Anwendung in verschiedenen Google-Diensten wie Workspace und Google Cloud. Der Chatbot unterstützt Benutzer beim Verfassen von E-Mails, Erstellen von Texten, Arbeiten mit Tabellen und mehr. In ähnlicher Weise wie Microsofts Copilot bietet Gemini Hilfe für Entwickler, wobei es bei Google bisher als Duet AI bekannt war – nun wird es zu Gemini für Workspaces und einfach Gemini in der Cloud. Diese Anwendung erstreckt sich sogar auf das Coden und den Schutz vor Cyberangriffen, wie Google in einem Blogbeitrag erklärt.
Google verspricht auch Neuigkeiten für Entwickler, die mit Gemini arbeiten, in der kommenden Woche. Diese Innovationen könnten die Grenzen dessen, was mit dem fortschrittlichen KI-Modell möglich ist, weiter ausdehnen und die Zukunft der menschenzentrierten KI gestalten.
