Europol schnappt zu: Phishing-Party auf Labhost ist vorbei!

Europol hat den Kriminellen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht – oder besser gesagt, durch die Phishing-Plattform Labhost! Die internationale Operation hat nicht nur 70 Adressen durchsucht, sondern auch 37 Verdächtige festgenommen, inklusive der Köpfe hinter Labhost.

Die Plattform Labhost war ein regelrechter Supermarkt für Cyberkriminelle. Dort konnten sie sich bequem mit Phishing-Kits, Hosting-Infrastruktur und interaktiven Funktionen für ihre Angriffe eindecken. Und das Ganze gab es zum Schnäppchenpreis von durchschnittlich 249 US-Dollar im Monat – ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, wie viel Ärger man damit verursachen konnte!

Aber Europol hat den Spaß beendet. Mit Unterstützung von Strafverfolgern aus 19 Ländern wurde die Labhost-Plattform stillgelegt. Die Ermittlungen förderten über 40.000 Phishing-Domains zutage und enthüllten, dass Labhost seit der Erstellung satte 1.173.000 US-Dollar an Einnahmen generiert hat. Das ist mehr, als so mancher legal arbeitende Mensch in seinem ganzen Leben verdient!

Die Londoner Metropolitan Police hat den Labhost-Nutzern auch gleich eine nette Nachricht geschickt: „Hallo, liebe Phisher, wir kennen euch und eure Taten! Tschüssi!“ Damit dürften so einige Cyberkriminelle jetzt ziemlich ins Schwitzen kommen.

Aber Labhost ist nicht allein. Auch das BKA hat letzte Woche einen kriminellen Online-Marktplatz dichtgemacht. Scheint so, als hätten die Strafverfolger gerade Hochsaison im Cybercrime-Department – und das ist gut so! Denn am Ende des Tages ist es wie bei einer Party: Wenn die Polizei kommt, ist der Spaß vorbei. Und das ist wohl das Letzte, was Cyberkriminelle wollen – ihre Party zu beenden, bevor sie so richtig losgeht!

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