„Ausverkauf mit Herz“: Galeria schließt 16 Filialen

Die Zeiten sind hart, aber Galeria Karstadt Kaufhof kämpft weiter. Um die Zukunft des Warenhauskonzerns zu sichern, müssen leider 16 der 92 Filialen schließen. Für rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das eine bittere Wende.

Im Januar musste Galeria Karstadt Kaufhof Insolvenz anmelden, jetzt ist die Schließungsliste da. Die betroffenen Standorte sind:

  • Augsburg
  • Berlin Ringcenter
  • Berlin Spandau
  • Berlin Tempelhof
  • Chemnitz
  • Essen
  • Köln Breite Straße
  • Leonberg
  • Mainz
  • Mannheim
  • Oldenburg
  • Potsdam
  • Regensburg Neupfarrplatz
  • Trier Fleischstraße
  • Wesel
  • Würzburg

Warum diese Filialen? „Jede der fortzuführenden Filialen muss das Potenzial haben, bereits heute oder in absehbarer Zeit die notwendige Profitabilität zu erzielen“, erklärt Galeria. Und ja, die Miete spielt auch eine zentrale Rolle. Aber keine Sorge, für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es einen Sozialplan.

Die gute Nachricht: Galeria arbeitet hart daran, den Mitarbeitern zu helfen. Es gibt eine „sozialverträgliche Lösung“, verspricht der Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus. Dazu gehört unter anderem, dass alle Betroffenen für acht Monate in eine Transfergesellschaft wechseln können, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren.

Und was ist mit den anderen Filialen? Galeria verhandelt weiter und sucht nach Lösungen. Seit Anfang April ist bekannt, dass ein Konsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC und der Gesellschaft BB Kapital SA die Kaufhauskette übernehmen will. Also, Kopf hoch, Galeria kämpft

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