Geheime Dokumente und Spionageverdacht: Wirbel um AfD-Politiker Krah

Die Aufregung um AfD-Europaspitzenkandidat Maximilian Krah nimmt kein Ende: Medienberichten zufolge hatte sein Büro Zugriff auf geheime Handelsdokumente des EU-Parlaments. Unterdessen startet die AfD heute ihren Europawahlkampf ohne Krah.

Wie der „Spiegel“ berichtet, soll das Büro von Maximilian Krah im Handelsausschuss des Europaparlaments mehrfach Zugriff auf geheime EU-Dokumente gehabt haben. Diese interne Untersuchung ergab, dass sein Büro sensible Handelsdokumente abgerufen hatte, darunter Analysen von Außenhandelsstrategien von Partnerstaaten und Dokumente über den Verlauf von Handelsgesprächen.

Es bleibt unklar, ob Krah persönlich oder seine Assistenten die Dokumente abgerufen haben. Diese Enthüllung kommt nur wenige Tage, nachdem ein enger Mitarbeiter von Krah unter dem Verdacht der Spionage für China festgenommen wurde.

Angesichts dieser Vorwürfe wird Maximilian Krah nicht am EU-Wahlkampfauftakt der AfD teilnehmen. Die Partei tritt mit einer Liste von 35 Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl am 9. Juni an.

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