Kein guter Monat für IT-Sicherheit: Cyberangriffe treffen Uniklinik und Krankenhäuser

Einem IT-Dienstleister ist ein fataler Fehler unterlaufen, der die Universitätsmedizin Mainz hart trifft: Hacker haben E-Mail-Adressen gestohlen und im Darknet veröffentlicht. Aber auch andere medizinische Einrichtungen bleiben nicht verschont.

Die Universitätsmedizin Mainz ist Opfer eines Cyberangriffs geworden: Hacker haben E-Mail-Adressen von Mitarbeitern gestohlen und im Darknet veröffentlicht. Betroffen sind rund 280.000 Menschen. Die Unimedizin betont jedoch, dass die Inhalte der E-Mails und Anhänge nicht betroffen sind. Dennoch warnt sie vor einem erhöhten Phishing-Risiko.

Auch die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg (KJF Augsburg) wurde Opfer eines Cyberangriffs. Dabei wurden nicht nur Personal-, sondern auch Finanz-, Patienten- und Gesundheitsdaten gestohlen. Die KJF Augsburg betont jedoch, dass keine Behandlungsdokumentationen oder Arztbriefe entwendet wurden. Die genaue Anzahl der betroffenen Personen ist noch unklar.

Nicht nur medizinische Einrichtungen sind betroffen: Auch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) wurde Opfer eines Phishing-Angriffs. Die E-Mails eines Mitarbeiters wurden erbeutet. Die KVH hat den Vorfall dem hessischen Beauftragten für Datenschutz gemeldet und eine Hotline für Betroffene eingerichtet.

Es scheint, als wäre die IT-Sicherheit dieser Einrichtungen nicht ausreichend. Vielleicht sollten sie ihre Passwörter ändern – aber achten Sie darauf, dass Sie nicht auf eine gefälschte E-Mail hereinfallen!

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