STRG_F hat sich mit seiner Berichterstattung über Rezo gehörig ins Fettnäpfchen gesetzt. Der Abschlussbericht zeigt, wo die Fehler lagen und was schiefgelaufen ist. Eine Geschichte über falsche Annahmen, missverstandene Telefonate und ein misslungenes Statement-Video – und das alles, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Die Sache mit der Trennung von More Nutrition
Ein Highlight der Missverständnisse war die falsche Behauptung, Rezo würde sich von More Nutrition trennen. STRG_F basierte diese Information auf einem missverstandenen Telefonat. Statt die journalistische Sorgfaltspflicht walten zu lassen und Rezo nochmal zu fragen, wurde die unklare Information einfach veröffentlicht. Das ist so, als würde man das Gerücht, dass der Chef Veganer wird, verbreiten, nur weil er einmal keinen Burger bestellt hat.
Das Statement-Video: Der Griff ins Klo
Nach der Kritik von Rezo kam das Statement-Video von STRG_F – und das war, gelinde gesagt, ein Desaster. Anstatt die Fehler einzugestehen, wurde alles schöngeredet und neue Fehler produziert. Man hätte meinen können, es wäre ein Bewerbungsvideo für den „Selbstgerechtigkeits-Award“. STRG_F räumt inzwischen ein, dass dieses Video ein Fehler war. Besser spät als nie.
Das Gespräch, das doch stattfand
Im besagten Statement-Video behauptete STRG_F, Rezo hätte kein Gespräch zugelassen. Doch Überraschung: Es gab ein Telefonat! Rezo hatte dabei Informationen gegeben, die STRG_F aber einfach ignorierte. Ein bisschen wie wenn man beim Kellner nach Mayo fragt und dann trotzdem Ketchup bekommt.
Die halbherzige Aufarbeitung
Anstatt sich ernsthaft mit den Vorwürfen von Rezo auseinanderzusetzen, ging STRG_F defensiv und rechthaberisch vor. Eine gründliche Aufarbeitung der Fehler fand zunächst nicht statt. Das erinnert an jemanden, der behauptet, die Matheaufgabe sei falsch, weil der Taschenrechner kaputt ist – und nicht etwa, weil man selbst die falschen Zahlen eingetippt hat.
Fazit: Lernen aus Fehlern
Der Bericht zeigt, dass STRG_F die journalistischen Versäumnisse und Fehler erkannt hat. Es wird eine transparente Fehlerkultur angemahnt. Denn eins ist klar: Nur wer aus seinen Fehlern lernt, kann es beim nächsten Mal besser machen. Und ein bisschen Humor schadet dabei nie.
