Die Deutsche Post hat kürzlich eine neue Krypto-Briefmarke auf den Markt gebracht, die allerdings nicht ganz fehlerfrei daherkommt. Es handelt sich um eine Briefmarke, die mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) generiert wurde und den Kölner Dom als Motiv zeigt. Doch bei genauerem Hinsehen fallen zwei Schnitzer ins Auge, die für einiges Schmunzeln sorgen.
Die neue Krypto-Briefmarke: Ein Kombi-Produkt mit Überraschungseffekt
Viele Post-Kunden erhielten kürzlich die Nachricht über die neue Krypto-Briefmarke der Deutschen Post. Nach dem erfolgreichen Start mit dem Brandenburger Tor Ende 2023, reiht sich nun der Kölner Dom in die Serie „Historische Bauwerke in Deutschland“ ein. Die Briefmarke gibt es in vier Farben – Pink, Blau, Lila und Gelb – wobei Pink die seltenste Variante ist. Für rund 10 Euro erhält man sowohl die physische 1-Euro-Briefmarke als auch ein NFT (Non-Fungible Token), welches den digitalen Zwilling der Marke darstellt. Welche Farbe man bekommt, bleibt dem Zufall überlassen.
Der Teufel steckt im Detail
Das Bild des Kölner Doms wurde von der KI DALL-E erstellt, und hier beginnt das kleine Problem. Auf dem Motiv ist eine Rosette über dem Haupteingang zu sehen, die es nie gegeben hat. Zudem zeigt das Bild ein Baugerüst, das seit 2021 nicht mehr existiert. Während die Rosette ein klarer Fehler ist, lässt sich über das Baugerüst streiten. Das Bundesfinanzministerium verteidigt dieses Detail mit der Aussage, dass der Kölner Dom „fast nie ohne Baugerüst“ zu sehen sei, da ständig Ausbesserungen nötig sind.
Kein Hindernis für die Post
Trotz der kleinen Patzer lässt sich die Deutsche Post nicht entmutigen. Gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium, das die Aufträge für diese Kunstwerke erteilt, werden die Briefmarken weiterhin verkauft. Und es gibt Pläne für weitere Motive bis 2025. Auch wenn der große Hype um NFTs – digitale Einträge auf der Blockchain, die nicht austauschbar sind – mittlerweile abgeflacht ist, setzt die Post weiterhin auf diese Kombination aus analog und digital.
Fazit: Eine Briefmarke mit Charakter
Die neue Krypto-Briefmarke der Deutschen Post ist ein spannendes Beispiel für den Einsatz von KI im Alltag, auch wenn sie nicht ganz perfekt ist. Vielleicht machen gerade diese kleinen Fehler die Marke zu einem besonderen Sammlerstück. Und wer weiß, vielleicht wird die Rosette über dem Eingang des Kölner Doms in Zukunft sogar als humorvolles Detail in die Geschichte der Philatelie eingehen. In jedem Fall bleibt die Kombination aus physischer Briefmarke und NFT eine innovative Idee, die weiterhin für Gesprächsstoff sorgt.
