Eine gute Nachricht für Oranienburg: Ab sofort können neue Hausanschlüsse wieder realisiert werden. Die Stadtwerke Oranienburg und die E.DIS haben eine gemeinsame Lösung gefunden, um den steigenden Energiebedarf der wachsenden Stadt zu decken.
Die E.DIS Netz, Betreiber des Hochspannungsnetzes, hat durch interne Vorkehrungen und eine lösungsorientierte Vorgehensweise die Leistung am bestehenden Umspannwerk erhöht. Zusätzlich sollen voraussichtlich ab September 2024 weitere Leistungserhöhungen im Ortsnetz der Stadtwerke Oranienburg umgesetzt werden. Auf diese Maßnahmen haben sich beide Unternehmen verständigt.
Die Bürgerinnen und Bürger in Oranienburg können sich freuen: Ab Mai 2024 können die Stadtwerke wieder neue Haushalte an ihr Stromnetz anschließen. Auch Leistungserhöhungen, wie der Anschluss von Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur, sind wieder möglich. Um erneute Kapazitätsengpässe zu vermeiden, planen die Stadtwerke den Bau eines temporären Ersatz-Umspannwerks. Gleichzeitig wird der Neubau eines eigenen Umspannwerks vorangetrieben, das voraussichtlich Ende 2026 in Betrieb gehen soll.
„Wir haben gezeigt, dass wir gemeinsam die Herausforderungen einer wachsenden Stadt bewältigen können. Mein größter Dank geht an die Geschäftsführung unserer Stadtwerke und ihre Fachleute, die unermüdlich an Lösungen gearbeitet haben“, sagt Alexander Laesicke, Bürgermeister der Stadt Oranienburg.
Auch Peter Grabowsky, Geschäftsführer der Stadtwerke Oranienburg, zeigt sich erleichtert: „Wir sind dankbar, dass wir dank der Unterstützung von E.DIS wieder neue Hausanschlüsse realisieren können. Die Versorgung der Stadt mit Strom bleibt sicher, stabil und verlässlich.“
Auch bei der E.DIS ist man erfreut über die gemeinsam gefundene Lösung. Die intensive Arbeit der vergangenen Tage hat sich gelohnt. Die heutige Lösung ist das Ergebnis konstruktiver Gespräche zwischen der Bundesnetzagentur, den Stadtwerken und der E.DIS Netz, begleitet vom Bürgermeister der Stadt Oranienburg.
Die vorübergehende Einschränkung des Zubaus von Netzanschlüssen war eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des gestiegenen Strombedarfs in Oranienburg. Die überaus gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, der Zuzug von Neubürgern sowie der Einbau von Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität führten zu diesem erhöhten Bedarf.