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Zurück im Rampenlicht: Der 37. Chaos Communication Congress in Hamburg

Der Countdown läuft, und die Hackerwelt kann sich auf ein spektakuläres Ereignis freuen! Der Chaos Computer Club (CCC) kehrt nach dreijähriger Pause mit seinem 37. Chaos Communication Congress (37C3) zurück. Dieses Jahr findet die traditionsreichste deutsche IT-Sicherheits- und Technikkompetenzkonferenz vom 27. bis zum 30. Dezember 2023 im Hamburger Congress Center Hamburg (CCH) statt. Für alle Technikbegeisterten, Hackerinnen und Hacker ist dies die Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und zu lernen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über das, was Sie auf dem 37C3 erwartet.

Im Zeichen des Wandels: In einer Zeit, in der die digitale Welt sich rasant verändert und neue Herausforderungen wie Auftragshacks, Staatstrojaner und KI-Innovationen aufkommen, ist der Austausch von Wissen und Ideen wichtiger denn je. Der 37C3 bietet die Möglichkeit, sich über diese Entwicklungen zu informieren und positive Impulse für eine lebenswerte digitale Zukunft zu erhalten.

Engagement ist gefragt: Der CCC ruft alle Interessierten dazu auf, sich als freiwillige Helfer (Engel) zu beteiligen. Die Vorträge werden live gestreamt und auf media.ccc.de archiviert, sodass auch diejenigen, die nicht vor Ort sein können, teilhaben können. Außerdem wird angestrebt, die Vorträge mehrsprachig zu übersetzen, um die Barrierefreiheit zu erhöhen.

Ticketverkauf und Planung: Der Ticketverkauf für den 37C3 wird anders als gewohnt sein, sowohl über Voucher als auch im offenen Vorverkauf. Es wird empfohlen, die bald veröffentlichten Details im Veranstaltungs-Blog im Auge zu behalten. Trotz der Herausforderungen in der Planung aufgrund der dreijährigen Pause wird der CCC sicherstellen, dass der Kongress ein unvergessliches Ereignis wird.

Rückkehr zum vertrauten Ort: Nachdem der Congress Center Hamburg (CCH) umgebaut wurde, kehrt der 37C3 in das vertraute, aber modernisierte Gebäude zurück. Die kompaktere Fläche bietet den Vorteil kürzerer Wege und eine bessere Übersichtlichkeit. Zudem profitieren die Besucher von der zentralen Lage in Hamburg, mit zahlreichen Unterkünften und Verpflegungsmöglichkeiten in der Nähe.

Teilnahme und Gesundheit: Der 37C3 wird stattfinden, sofern keine behördlichen Verbote vorliegen. Alle geltenden Infektionsschutzmaßnahmen werden selbstverständlich eingehalten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine spezifischen Maßnahmen geplant, aber es ist ratsam, die rechtlichen Rahmenbedingungen im Auge zu behalten. Die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen an erster Stelle.

Fazit: Der 37. Chaos Communication Congress in Hamburg verspricht ein Highlight für alle Technikbegeisterten und Hackerinnen und Hacker zu werden. Es ist die Gelegenheit, sich zu informieren, zu diskutieren und zu lernen, während man Teil einer lebendigen Gemeinschaft von Gleichgesinnten ist. Halten Sie Ausschau nach weiteren Details und seien Sie dabei, wenn der CCC die Bühne betritt und die Zukunft der digitalen Welt gestaltet. Wir sehen uns auf dem 37C3!

Motel One Ransomware-Angriff: Neue Entwicklungen und Börsengangspläne

Der kürzliche Ransomware-Angriff auf die Hotelkette Motel One hat weiterhin Auswirkungen auf das Unternehmen und wirft Fragen zur Datensicherheit und Zukunftsaussichten auf. In diesem Update erfahren Sie die neuesten Entwicklungen im Fall Motel One und wie sich der Angriff auf die geplanten Börsengangspläne des Unternehmens auswirkt.

Der Ransomware-Angriff: Motel One wurde kürzlich Opfer eines Ransomware-Angriffs, bei dem Angreifer in das Netzwerk eindrangen und sensible Kundendaten stahlen. Zu den gestohlenen Informationen gehören Namen, Adressen, Reservierungsdetails, Zahlungsinformationen und sogar Kreditkartendaten von 150 Kunden. Die Hacker, die sich als die Gruppe BlackCat/ALPHV ausgaben, erhoben Lösegeldforderungen und drohten, die gestohlenen Daten zu veröffentlichen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt wurden.

Das Unternehmensupdate: Motel One hat den Angriff bestätigt und sofort Maßnahmen ergriffen, um den Schaden zu begrenzen. Sie informierten die betroffenen Kunden über den Vorfall und haben externe Sicherheitsexperten hinzugezogen, um zukünftige Sicherheitsverletzungen zu verhindern. Trotz dieser Bemühungen veröffentlichten die Hacker fast 6 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet, darunter auch interne Unternehmensdokumente.

Börsengangspläne: Inmitten dieser Sicherheitskrise kündigte der Gründer von Motel One, Dieter Müller, überraschend an, dass das Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren an die Börse gehen möchte. Die geplante Bewertung des Unternehmens liegt zwischen 4,5 und 5 Milliarden Euro. Diese Ankündigung hat viele Fragen aufgeworfen, da sie in einem Zeitraum erfolgte, in dem das Unternehmen noch mit den Folgen des Ransomware-Angriffs zu kämpfen hat.

Reaktionen und Ausblick: Die Kunden und Datenschützer sind besorgt über die Sicherheit ihrer Daten, insbesondere angesichts der Veröffentlichung von gestohlenen Informationen durch die Hacker. Die Aufsichtsbehörden werden den Vorfall weiterhin untersuchen, und es könnten empfindliche Strafen gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) drohen.

Die Pläne für den Börsengang werden sicherlich von der Sicherheitslage und dem Vertrauen der Investoren abhängen. Motel One wird hart daran arbeiten müssen, das Vertrauen seiner Kunden wiederherzustellen und die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

Fazit: Der Ransomware-Angriff auf Motel One hat das Unternehmen in eine schwierige Lage gebracht, sowohl in Bezug auf die Datensicherheit als auch auf die geplanten Börsengangspläne. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun davon ab, wie es mit diesen Herausforderungen umgeht und wie es das Vertrauen seiner Kunden und Investoren wiederherstellen kann. Wir werden die Entwicklungen in diesem Fall weiterhin verfolgen und darüber berichten.

Shedding Light on the Nobel Prize in Chemistry 2023: Quantum Dots and the Nanotech Revolution

Hey there, fellow science enthusiasts! We’ve got some seriously cool news to share with you. The Nobel Prize in Chemistry 2023 has just been awarded, and it’s all about something tiny, yet incredibly powerful—quantum dots. These little fellas are making waves in the world of nanotechnology, and we’re here to break it all down for you.

So, what’s the buzz all about? Well, let’s dive in.

In your chemistry class, you’ve probably learned that an element’s behavior is determined by the number of electrons it’s got. But hold on to your lab coats, because when you shrink things down to the nanoscale, magic happens. We’re talking about quantum phenomena, folks, and these phenomena are all about size, not just the number of electrons. Enter the Nobel Laureates in Chemistry 2023, who’ve managed to create particles so tiny that their properties are governed by quantum effects. These amazing particles are called quantum dots, and they’re stealing the show in the world of nanotech.

Johan Åqvist, Chair of the Nobel Committee for Chemistry, says, „Quantum dots are like the chameleons of the nanoworld. They change colors depending on their size!“

Now, here’s the fun part. Imagine physicists toying with the idea that tiny particles could exhibit quantum effects based on their size, but it seemed like science fiction. That was until Alexei Ekimov came along in the early 1980s and pulled off some quantum magic with colored glass. He used copper chloride nanoparticles to show that the size of these particles had a direct impact on the glass’s color through quantum wizardry.

A bit later, Louis Brus became the first scientist to prove that size-dependent quantum effects weren’t just confined to glass but could happen in freely suspended particles in a liquid.

Fast forward to 1993, and Moungi Bawendi steps onto the scene, revolutionizing the production of quantum dots. He created almost perfect particles, which were essential to harnessing their potential in various applications.

Today, quantum dots are the unsung heroes behind the vibrant colors on your computer monitor and the crystal-clear images on your QLED TV. They’re also responsible for enhancing the quality of light in some LED lamps. But here’s where it gets really exciting – biochemists and doctors are using these tiny wonders to map out biological tissues. Quantum dots are changing the game, folks!

But wait, there’s more. Researchers believe that quantum dots have only scratched the surface of their potential. They could be the key to flexible electronics, miniature sensors, super-thin solar cells, and even encrypted quantum communication. We’re just getting started with these minuscule marvels.

The Nobel Prize in Chemistry 2023 comes with a total prize amount of a cool 11 million Swedish kronor, and it’s being shared equally among the rockstar laureates—Moungi G. Bawendi, Louis E. Brus, and Alexei I. Ekimov.

And remember, folks, the Royal Swedish Academy of Sciences has been promoting the sciences since 1739, making sure that cool discoveries like this one keep happening.

So, there you have it, the scoop on the Nobel Prize in Chemistry 2023. Quantum dots are here to stay, and they’re shining a bright light on the future of nanotechnology. Stay curious, and who knows what’s next in the world of science!

Nobel Prize in Physics 2023: Illuminating the World of Attosecond Physics

Published by Kai Pfister on October 3, 2023

In an announcement that has left the scientific community buzzing with excitement, the Royal Swedish Academy of Sciences has chosen to award the Nobel Prize in Physics for 2023 to three brilliant minds. Pierre Agostini from The Ohio State University in Columbus, USA; Ferenc Krausz, associated with the Max Planck Institute of Quantum Optics in Garching and Ludwig-Maximilians-Universität München, Germany; and Anne L’Huillier, hailing from Lund University, Sweden, have been honored with this prestigious award. Their groundbreaking work revolves around experimental techniques that generate attosecond pulses of light, offering unparalleled insights into the world of electron dynamics within atoms and molecules.

Capturing Fleeting Moments: The Art of Attosecond Physics

This year’s Nobel Laureates in Physics are being recognized for their remarkable experiments, which have equipped humanity with groundbreaking tools for exploring the intricate realm of electrons residing within atoms and molecules. These pioneering scientists have unveiled a method to create incredibly short pulses of light, enabling us to measure the rapid processes governing the movement and energy changes of electrons.

In the world of electrons, changes transpire in just a few tenths of an attosecond, a unit of time so mind-bogglingly brief that there are as many attoseconds in one second as there have been seconds since the birth of the universe. The experiments conducted by these laureates have produced light pulses so fleeting that they are measured in attoseconds, demonstrating their utility in capturing images of processes unfolding deep within the atomic and molecular realms.

Anne L’Huillier’s Pioneering Discovery

In 1987, Anne L’Huillier made a groundbreaking discovery when she observed various overtones of light while transmitting infrared laser light through a noble gas. Each overtone represents a light wave with a specific number of cycles for each cycle in the laser light. These overtones are the result of the laser light interacting with gas atoms, providing certain electrons with additional energy, which is then emitted as light. Anne L’Huillier’s continued exploration of this phenomenon laid the groundwork for subsequent scientific breakthroughs.

Pierre Agostini and Ferenc Krausz: Trailblazers in Attosecond Science

In 2001, Pierre Agostini achieved a significant milestone by producing and investigating a series of consecutive light pulses, each lasting a mere 250 attoseconds. Concurrently, Ferenc Krausz was pioneering a different type of experiment, one that enabled the isolation of a single light pulse lasting 650 attoseconds. These accomplishments have enabled researchers to delve into processes so rapid that they were previously beyond our comprehension.

Unlocking the Door to the World of Electrons

Eva Olsson, Chair of the Nobel Committee for Physics, aptly summarizes the significance of attosecond physics: „We can now open the door to the world of electrons. Attosecond physics gives us the opportunity to understand mechanisms that are governed by electrons. The next step will be utilizing them.“

Wide-Ranging Applications

The potential applications of attosecond physics are vast and varied. In the field of electronics, it offers insights into how electrons behave in different materials, while in medical diagnostics, attosecond pulses can be used to identify various molecules. The impact of this research extends far beyond the laboratory, touching numerous aspects of our lives.

The Nobel Prize in Physics for 2023 is not just a recognition of the laureates‘ exceptional contributions but also a testament to the immense possibilities that their work has unlocked. Congratulations to Pierre Agostini, Ferenc Krausz, and Anne L’Huillier for their remarkable achievements, which have forever changed the way we explore the mysteries of the microcosmic world.

Nobelpreis für Physik 2023: Die Revolution in der Attosekundenphysik

In einer bahnbrechenden Entscheidung hat die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften die Gewinner des diesjährigen Nobelpreises für Physik bekanntgegeben. Die renommierte Auszeichnung ging an drei herausragende Teilchenforscher, die die Welt der Elektronen in Atomen und Molekülen auf völlig neue Weise erforscht haben. Pierre Agostini von der Ohio State University, Ferenc Krausz vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Anne L’Huillier von der Universität Lund haben für ihre wegweisenden Experimente diesen begehrten Preis erhalten.

Attosekundenphysik: Eine Reise in die Welt der Unvorstellbaren

Die Preisträger wurden für ihre Arbeit in der Attosekundenphysik ausgezeichnet, einem Bereich, der sich mit Zeiträumen im Milliardstel einer Milliardstel Sekunde befasst. Ja, Sie haben richtig gehört, diese Forscher haben Wege gefunden, Ereignisse in einem Zeitraum zu erfassen, der so winzig ist, dass er kaum vorstellbar ist. Aber warum ist das so wichtig?

Die Antwort liegt in den erstaunlichen Möglichkeiten, die diese extrem kurzen Zeiträume bieten. Mit Hilfe von Lichtpulsen, die in Attosekunden gemessen werden, können wir nun Einblicke in das Innenleben von Atomen und Molekülen gewinnen. Diese „Lichtblitze“ sind so kurz und präzise, dass sie es Forschern ermöglichen, die Bewegungen und Veränderungen von Elektronen in Echtzeit zu verfolgen.

Eine neue Ära in der Grundlagenforschung

Die Attosekundenphysik hat die Tür zu einem faszinierenden neuen Bereich der Grundlagenforschung geöffnet. Sie ermöglicht es uns, die komplexen Mechanismen zu verstehen, die von Elektronen gesteuert werden, und bietet eine nie dagewesene Genauigkeit in der Beobachtung von atomaren Prozessen. Dies ist nicht nur von theoretischem Interesse, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, von der Chemie bis zur Materialwissenschaft.

Die Bedeutung des Nobelpreises

Der Nobelpreis für Physik ist eine der angesehensten Auszeichnungen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Mit einem Preisgeld von elf Millionen Schwedischen Kronen (rund 950.000 Euro) honoriert er die herausragenden Leistungen von Wissenschaftlern, die unser Verständnis der Welt erweitern. Die diesjährigen Preisträger haben zweifellos die Grenzen des Wissens erweitert und neue Horizonte in der Physik eröffnet.

Ein Blick in die Vergangenheit

Der Nobelpreis für Physik hat eine lange Geschichte und wurde bereits an einige der brillantesten Köpfe in der Wissenschaft verliehen, darunter Albert Einstein. Dieser erhielt den Preis für seine bahnbrechende Arbeit zum fotoelektrischen Effekt. In diesem Jahr gesellen sich Pierre Agostini, Ferenc Krausz und Anne L’Huillier zu dieser ehrwürdigen Liste von Preisträgern.

Insgesamt ist dieser Nobelpreis für Physik ein Meilenstein in der Forschung und wird zweifellos die Zukunft der Teilchenphysik und der Grundlagenforschung gestalten.

Herzlichen Glückwunsch an Pierre Agostini, Ferenc Krausz und Anne L’Huillier für ihre beeindruckenden Leistungen und ihren verdienten Nobelpreis!

Motel One enthüllt Datenleck nach Ransomware-Angriff

Die Motel One Gruppe hat bekannt gegeben, dass sie von Ransomware-Akteuren ins Visier genommen wurde, die es geschafft haben, einige Kundendaten zu stehlen, darunter die Details von 150 Kreditkarten.

Motel One ist eine Budget-Hotelkette mit über neunzig Hotels und 25.000 Zimmern in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Polen, der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten.

Gemäß der Pressemitteilung des Unternehmens drangen unbekannte Angreifer in sein Netzwerk ein, um einen Ransomware-Angriff durchzuführen, hatten jedoch dank effektiver Schutzmaßnahmen nur begrenzten Erfolg.

„In die internen Systeme des Hotelbetreibers drangen die derzeit unbekannten Täter ein und versuchten höchstwahrscheinlich, einen sogenannten Ransomware-Angriff durchzuführen“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Dank umfangreicher Maßnahmen wurde der Schaden auf ein relatives Minimum beschränkt. Der Geschäftsbetrieb einer der größten Hotelketten Europas war zu keiner Zeit gefährdet.“

Das Unternehmen hat sofort IT-Experten hinzugezogen, um den Vorfall zu untersuchen und zu beheben, während die zuständigen Datenschutzbehörden entsprechend informiert wurden.

Die ersten Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass die Hacker Kundendaten, einschließlich der Details von 150 Kreditkarten, gestohlen haben. Die Inhaber dieser Karten wurden über personalisierte Benachrichtigungen informiert.

BlackCat erhebt Anspruch auf den Angriff

Die Behauptungen des Hotels über begrenzte Auswirkungen werden direkt von den Tätern des Angriffs, der Ransomware-Gruppe BlackCat/ALPHV, widersprochen.

Die Bedrohungsgruppe fügte Motel One am 30. September 2023 ihrer Erpressungswebsite im Darknet hinzu und behauptete, fast 24,5 Millionen Dateien gestohlen zu haben, die insgesamt 6 TB groß sind.

„[Die gestohlenen Daten] umfassen PDF- und RTF-Buchungsbestätigungen der letzten 3 Jahre mit Namen, Adressen, Reservierungsdaten, Zahlungsmethoden und Kontaktdaten“, heißt es in der Ankündigung von BlackCat.

„Zusätzlich gibt es eine erhebliche Menge an Kreditkartendaten Ihrer Kunden und interne Firmendokumente, die zweifellos sensible Informationen enthalten.“

BlackCat gibt Motel One fünf Tage Zeit, um die Lösegeldzahlung mit ihnen zu verhandeln, andernfalls drohen sie, alle Daten, die sie von den Computern des Hotels gestohlen haben, zu veröffentlichen.

BleepingComputer hat sich an Motel One gewandt, um weitere Informationen über den Angriff und darüber zu erhalten, ob die öffentliche Offenlegung von ALPHV das Unternehmen dazu veranlasst hat, seine Ergebnisse zu überdenken, aber bisher haben wir noch keine Antwort erhalten.

Ein weiterer Artikel:

Ransomware-Angriff: Hacker erpressen Motel One mit Kundendaten

Die Hotelkette Motel One ist Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden und wird nun mit der Veröffentlichung von Kundendaten erpresst. Die gestohlenen Datensätze sollen auch Informationen zu Kreditkarten enthalten. Es sind wohl bis zu drei Jahre alte Buchungen betroffen.

Die Hackergruppe AlphV hat es anscheinend geschafft, Zugang zum Netzwerk von Motel One zu erlangen und zahlreiche Daten zu stehlen. Um zu beweisen, dass es sich tatsächlich um echte Kundeninformationen handelt, wurden ein Teil der Dokumente im Darknet veröffentlicht. Die Angreifer geben an, knapp sechs Terabyte an Daten gestohlen zu haben.

Insgesamt soll es sich um 23.449.137 Dateien handeln. Aus diversen Buchungsbestätigungen im PDF- und RTF-Format sollen Namen, Adressen, Reservierungsdetails, Kontaktdaten und Zahlungsinformationen extrahiert worden sein. Ferner sollen die Hacker interne Dokumente mit sensiblen Informationen und Kreditkartendaten erbeutet haben.

Motel One hat den Sicherheitsvorfall inzwischen bestätigt und erklärt, dass Adressdaten von Kunden abgegriffen wurden. Zu den erbeuteten Informationen sollen 150 Datensätze mit Kreditkartendaten gehören. Alle betroffenen Personen sollen bereits über den Angriff informiert worden sein. Die Hotelkette betont, dass der Geschäftsbetrieb zu keinem Zeitpunkt gefährdet war und Ermittlungs- sowie Datenschutzbehörden bereits eingeweiht wurden.

Hacker erhöhen den Druck

AlphV gibt dem Konzern nun fünf Tage lang Zeit, auf die Forderungen der Hacker zu reagieren. Welche Summe die Drahtzieher hinter der Operation verlangen, ist jedoch nicht bekannt. Sobald die Frist ohne Reaktion verstrichen ist, soll den Angreifern zufolge eine Katastrophe für das Unternehmen geschehen. Damit dürfte die Veröffentlichung aller Datensätze gemeint sein, die neben aktuellen Buchungen auch bis zu drei Jahre alte Reservierungsanfragen beinhalten.

Medizin-Nobelpreis 2023: Anerkennung für Wegbereiter der Corona-Impfstoffe

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin wurde an zwei herausragende Wissenschaftler verliehen, die maßgeblich zur Entwicklung der mRNA-Impfstoffe beigetragen haben, die im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie eine entscheidende Rolle spielen. Die Preisträger sind Katalin Karikó aus Ungarn und Drew Weissman aus den USA. Ihre wegweisende Arbeit in der mRNA-Forschung ermöglichte die bahnbrechende Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus.

Katalin Karikó, 1955 in Szolnok, Ungarn, geboren, studierte Biologie an der Universität Szeged und promovierte dort im Jahr 1982. Im Jahr 1989 wurde sie Assistenzprofessorin an der University of Pennsylvania und blieb dort bis 2013. Während ihrer Zeit an der Universität traf sie auf Uğur Şahin, den Mitbegründer von Biontech, der ihr eine Stelle in seinem Unternehmen anbot. Diese Gelegenheit nahm sie an und leitete ein Forschungsteam bei Biontech. Nach jahrelanger Zusammenarbeit verließ sie das Unternehmen, ist aber nach wie vor als Beraterin tätig. Im Jahr 2021 kehrte sie zu ihrer früheren Wirkungsstätte zurück und wurde Professorin an der Universität Szeged sowie außerordentliche Professorin an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania.

Drew Weissman, geboren 1959 in Lexington, Massachusetts, studierte Biochemie an der Brandeis University und absolvierte seine klinische Ausbildung am Beth Israel Deaconess Medical Center an der Harvard Medical School. Im Jahr 1997 gründete er seine eigene Forschungsgruppe an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania.

Die Forschung von Karikó und Weissman konzentrierte sich auf die Modifikation von RNA, um sicherzustellen, dass das körpereigene Immunsystem sie nicht angreift. Diese bahnbrechende Arbeit legte den Grundstein für die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen. Mit dieser Technologie wird nicht der Erreger selbst injiziert, sondern lediglich der Bauplan für bestimmte Virusbestandteile, wie das charakteristische Spike-Protein von Sars-CoV-2. Dies führt dazu, dass der Körper Abwehrmechanismen gegen das Spike-Protein entwickelt und somit besser vor COVID-19 geschützt ist.

Obwohl die Idee, mRNA zur Impfung zu verwenden, bereits mehr als 30 Jahre alt ist, dauerte es einige Zeit, bis sie in die Praxis umgesetzt werden konnte. Karikó und Weissman überwanden Herausforderungen wie unerwünschte Entzündungsreaktionen und ineffiziente Proteinproduktion in den Zellen. Schließlich gelang es ihnen, die mRNA so zu modifizieren, dass sie erfolgreich therapeutisch eingesetzt werden konnte. Ihre bahnbrechende Studie aus dem Jahr 2005 beschrieb im Detail, wie die mRNA für therapeutische Zwecke modifiziert werden kann und legte damit den Grundstein für die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen.

Bei der Bekanntgabe des Nobelpreises ging das Komitee auch auf Bedenken ein, dass die Entwicklung der COVID-Impfstoffe zu schnell erfolgt sein könnte und Sicherheitsprüfungen vernachlässigt wurden. Die Immunologin Gunilla Karlsson Hedestam betonte jedoch, dass die Technologie ausführlich untersucht wurde, und es keine Kompromisse bei den Sicherheitsmaßnahmen gab. Wichtige klinische Tests wurden nicht übergangen, sondern parallel durchgeführt.

Der Nobelpreis für Medizin markiert traditionell den Beginn der jährlichen Nobelpreisverleihungen. In den kommenden Tagen werden die Preisträger in den Kategorien Physik, Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaftswissenschaften bekannt gegeben. Die Nobelpreise werden am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, feierlich verliehen und sind in diesem Jahr mit einem Preisgeld von 11 Millionen schwedischen Kronen dotiert, eine Million Kronen mehr als in den Vorjahren.

Die Auszeichnungen würdigen jene, die im vergangenen Jahr den größten Nutzen für die Menschheit in ihren jeweiligen Kategorien gebracht haben. Die Zeitvorgabe in Alfred Nobels Testament wird dabei oft großzügig interpretiert.

Raspberry Pi 5: Der neue Raspi 5 bringt mehr Leistung und spannende Features

Die Raspberry Pi-Community darf sich freuen, denn die fünfte Generation des beliebten Raspi ist bereits da, und sie bringt einige spannende Verbesserungen mit sich. Raspberry-Pi-Erfinder Eben Upton hatte erst vor kurzem betont, dass größere Neuheiten erst im Jahr 2024 erwartet werden sollten. Doch nun überrascht uns der Raspi 5 mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung und neuen Schnittstellen, darunter sogar PCI Express.

Die herausragenden Neuerungen des Raspi 5 basieren, wie bei den vorherigen Raspi-Generationen, auf einem neuen System-on-Chip (SoC), dem Broadcom BCM2712. Im Vergleich zum BCM2711 des Raspi 4 bietet dieses SoC deutlich schnellere CPU-Kerne und eine leistungsstärkere Grafikeinheit. Eine komplett neue Entwicklung ist der I/O-Baustein RP1, der von der Raspberry Pi Ltd. selbst entwickelt wurde und USB, PCIe, SDIO, Ethernet und die 40-polige GPIO-Leiste unterstützt.

Eine der auffälligsten Verbesserungen ist die Einführung eines Einschalttasters beim Raspi 5, den viele Raspi-Enthusiasten vermisst hatten. Bei den Vorgängern konnte man nach dem Herunterfahren das System nur durch das kurzzeitige Trennen und Wiederherstellen der Stromversorgung wieder aktivieren oder mit einer relativ komplizierten Einschaltelektronik arbeiten.

Weitere spannende Upgrades umfassen einen PCI-Express-Anschluss (PCIe 2.0 x1), eine integrierte Echtzeituhr (RTC) mit optionaler Batteriepufferung, schnellere MIPI-Anschlüsse für Displays und Kameras sowie HDMI mit HDR-Unterstützung. Es gibt sogar einen Lüfteranschluss, der vermutlich für eine bessere Kühlung in kompakten Gehäusen gedacht ist. Es gibt jedoch auch einige Nachteile: Der Raspi 5 ist teurer, er erfordert ein leistungsstärkeres Netzteil, die Audio-Klinkenbuchse wurde entfernt, und man benötigt neue Gehäuse.

Der neue BCM2712-Chip
Die Prozessorkerne des SoC BCM2712, der nach wie vor von Broadcom, einem Partner von Raspberry Pi, geliefert wird, sollen eine zwei- bis dreifach höhere Rechenleistung bieten als die des BCM2711. Obwohl immer noch vier ARM-Kerne vorhanden sind, sind sie um 30 bis 60 Prozent schneller (mit Taktraten von 2,4 GHz im Vergleich zu den früheren 1,8 bzw. 1,5 GHz) und gehören dem leistungsfähigeren Typ Cortex-A76 an, anstelle von Cortex-A72. Ein Cortex-A76 kann mehr Befehle gleichzeitig verarbeiten als ein A72. Außerdem können die Kerne des BCM2712 viermal so große Caches nutzen, und der LPDDR4X-Speicher ist etwa 78 Prozent schneller. Endlich verfügen die CPU-Kerne über Beschleuniger für Verschlüsselungsfunktionen wie AES, was OpenSSL und VPNs beschleunigen kann.

Die GPU VideoCore VII (VC7) taktet 60 Prozent höher als die vorherige VC6 und ist mit OpenGL ES3.1 sowie Vulkan 1.2 kompatibel. Die Hardware-Videodecoder wurden nicht wesentlich verbessert, und die modernen Codecs VP9 und AV-1 werden nicht unterstützt. Interessanterweise wurden die H.264-Decoder entfernt, da laut Eben Upton die CPU-Kerne dies alleine bewältigen können. Darüber hinaus verfügt der Raspi 5 über zwei MicroHDMI-Buchsen, die jeweils ein 4K-Display mit 60 Hz unterstützen können, wobei nun auch HDR möglich ist.

Die Raspi-Entwickler haben viele Schnittstellen in den RP1-Chip ausgelagert, der USB 3.2 Gen 1 alias USB 3.0 mit 5 Gbit/s unterstützt. Dadurch ist der zuvor im Raspi 4 aufgelötete USB-Controller überflüssig geworden. Der Raspi 5 soll in der Lage sein, zwei USB-3.0-Ports gleichzeitig mit voller Datentransferrate zu bedienen. Bei Gigabit-Ethernet, Dual-Band-WLAN und Bluetooth 5.0 gibt es keine wesentlichen Änderungen.

Eine spannende neue Möglichkeit eröffnet der zusätzliche PCI-Express-Anschluss, der eine Lane der zweiten Generation bereitstellt (PCIe 2.0 x1) und bis zu 500 MByte/s übertragen kann. Es ist jedoch zu beachten, dass Sie M.2-SSDs nicht direkt anschließen können, sondern nur über einen Adapter namens „Hardware Attached on Top“ (M.2 HAT). Mit diesem Adapter können Sie im Grunde genommen auch PCIe-SATA-Adapter nachrüsten, um den Raspi 5 in ein NAS umzuwandeln.

Der MicroSD-Kartenleser wurde ebenfalls schneller und unterstützt nun den SDR104-Transfermodus, der etwa 100 MByte/s liefert, sofern die verwendete Karte schnell genug ist.

Die gesteigerte Rechenleistung des BCM2712 gegenüber dem BCM2711 ist auch auf die modernere Fertigungstechnik zurückzuführen. Broadcom lässt den BCM2712 von TSMC mit 16-Nanometer-Technologie herstellen, während der BCM2711 noch 28-Nanometer-Strukturen verwendet. Der RP1 hingegen stammt aus der 40-Nanometer-Generation von TSMC und wurde ebenfalls von den Raspberry Pi-Entwicklern selbst entwickelt, genau wie der RP2040.

Mit all diesen spannenden Verbesserungen verspricht der Raspi 5 eine aufregende Zukunft für Raspberry Pi-Enthusiasten und bietet noch mehr Möglichkeiten für Projekte und Experimente.

DeutschlandTrend extra: Was steckt wirklich hinter dem Aufwind der AfD?

In den letzten Jahren hat die AfD in Deutschland verstärkte Aufmerksamkeit auf sich gezogen und scheint bundesweit im Aufwind zu sein. Doch laut dem DeutschlandTrend extra hat sich die Verbreitung von ausgeprägten rechten oder rechtsextremen Einstellungen in der Bundesrepublik seit 2016 nicht signifikant verändert. Der eigentliche Grund für die Stärke der AfD liegt woanders.

Die jüngsten Umfragen zeigen, dass ausgeprägt rechte und rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Gesellschaft seit 2016 nicht zugenommen haben. Interessanterweise hat sich jedoch die Anziehungskraft der AfD auf dieses Milieu deutlich verstärkt, und die Anhängerschaft der Partei fühlt sich von rechtsextremen Strömungen wenig abgeschreckt.

Die Umfrage verdeutlicht auch, dass die deutsche Gesellschaft derzeit von großer Sorge ergriffen ist. 81 Prozent der Befragten blicken mit Beunruhigung in die Zukunft, während nur 14 Prozent Zuversicht empfinden. Vergleichbare Werte wurden bisher nur zwischen 2003 und 2005 in einer Phase hoher Arbeitslosigkeit gemessen. Diese Ergebnisse stammen aus einem DeutschlandTrend extra, der von Infratest dimap im Auftrag des WDR durchgeführt wurde und sich eingehend mit den Einstellungen und Überzeugungen der AfD-Wählerschaft befasst.

Es hat sich seit 2016 nichts Wesentliches geändert, wenn es um rechtsextreme oder ausgeprägt rechte Überzeugungen geht. Die Messung der politischen Einstellungen erfolgte mithilfe von sechs wissenschaftlich anerkannten Standardfragen, die Fragen zur Haltung gegenüber Diktaturen, dem Nationalsozialismus oder zur Ausländerfeindlichkeit umfassten. Die Ergebnisse und Auswertungen sind im Vergleich zu 2016 nahezu identisch.

Demnach können acht Prozent der Befragten als rechtsextrem eingestuft werden (2016 waren es neun Prozent), während weitere 14 Prozent als ausgeprägt rechts gelten (2016 waren es 13 Prozent). Die Ablehnung aller vorgelegten Aussagen liegt mit 55 Prozent etwas höher als 2016 (+3 Prozent).

Was jedoch auffällt, ist die gestiegene Anziehungskraft der AfD auf das rechte politische Milieu. In der Anhängerschaft der Partei können sich 27 Prozent als rechtsextrem und weitere 25 Prozent als ausgeprägt rechts einordnen. Dies ist eine klare Steigerung gegenüber 2016 (damals 20 Prozent rechtsextrem und 24 Prozent ausgeprägt rechts). Diese Anhängerschaft hat sich in dieser Zeit bundesweit von zwölf auf 22 Prozent erhöht, was einer mehr als doppelten Steigerung der Bindungskraft der AfD in diesem Milieu entspricht. Die Partei zieht somit einen erheblichen Teil der Menschen mit rechtem Weltbild an.

Es ist jedoch interessant festzustellen, dass diese Gruppe die politischen Ziele der AfD anders wahrnimmt als die Mehrheit der Bevölkerung. Fast drei Viertel der Befragten halten die AfD für eine rechtsextreme Partei, während nur 18 Prozent ihrer Wählerschaft diese Einschätzung teilen. Offenbar spielt diese Einordnung durch verschiedene Verfassungsschutzbehörden keine entscheidende Rolle bei der Wahlentscheidung. 80 Prozent der AfD-Anhänger erklären, es sei ihnen „egal, dass die AfD in Teilen als rechtsextrem gilt, solange sie die richtigen Themen anspricht.“

Die AfD ist derzeit die einzige Partei, die ihr Wählerpotenzial weitgehend ausschöpft. Ein bedeutender Teil der deutschen Bevölkerung kann sich vorstellen, in Zukunft die AfD zu wählen. Dies zeigt, dass die Partei erfolgreich Themen anspricht, die viele Menschen in der Gesellschaft besorgen und beschäftigen, für die sie bei anderen Parteien jedoch zu wenig Verständnis finden.

Die Studie hebt auch die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland hervor. Die AfD ist in mehreren ostdeutschen Bundesländern derzeit nach Umfragen die stärkste Partei, und rechte Einstellungen sind im Osten stärker verbreitet als im Westen.

Insgesamt zeigt diese Untersuchung, dass der Aufwind der AfD nicht primär auf die Ausbreitung rechtsgerichteter oder rechtsextremer Einstellungen zurückzuführen ist. Stattdessen bindet die AfD verstärkt bereits existierende rechte Milieus und spricht Themen an, die eine breite Mehrheit der Bevölkerung beschäftigen.

Donald Trump vor Gericht: Immobilienskandal erschüttert den ehemaligen Präsidenten

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump sieht sich erneut vor Gericht. Ein New Yorker Berufungsgericht hat seinen Antrag, den Prozess aufzuschieben, abgelehnt. In diesem Fall geht es um Immobiliengeschäfte, bei denen Trump beschuldigt wird, den Wert seiner Immobilien künstlich aufgebläht zu haben, um günstigere Bankkredite zu erhalten.

Der Versuch, den Prozess zu verzögern, indem Trump argumentierte, dass die Vorwürfe verjährt seien, wurde vom zuständigen Richter Arthur Engoron zurückgewiesen.

Unter den betroffenen Immobilien befinden sich der bekannte Trump Tower in New York und sein Anwesen Mar-a-Lago. Trump weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die Anklage von Staatsanwältin Letitia James als „rassistische Hexenjagd“ gegen ihn. Seiner Verteidigung zufolge wird nicht berücksichtigt, dass die Immobilien aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu ihm und seinem Unternehmen einen höheren Wert haben. Zudem sei kein finanzieller Schaden für die Banken entstanden.

Dieser Fall unterscheidet sich von den anderen Verfahren gegen Trump, da er hier als Unternehmer angeklagt ist. Sein öffentliches Image als erfolgreicher Geschäftsmann trug maßgeblich zu seinem politischen Aufstieg bei, der ihn bis ins Weiße Haus führte. Dieses Image könnte durch den Prozess erheblich beschädigt werden. Staatsanwältin James strebt an, unrechtmäßig erworbene Gewinne in Höhe von 250 Millionen US-Dollar zurückzufordern und Trump könnte die Kontrolle über zahlreiche Immobilien in New York verlieren.