In einer erneuten Aktion haben Klimaaktivisten, die sich als die „Letzte Generation“ bezeichnen, das Brandenburger Tor am Donnerstag erneut mit orangefarbener Farbe besprüht. Laut einer Mitteilung der Gruppe haben Mitglieder die Westseite des Berliner Wahrzeichens mit Pinseln eingefärbt.
Die Polizei Berlin informierte über die Festnahme von zwei Klimaaktivisten im Zusammenhang mit dieser Aktion auf der Plattform X.
Aktuell ist das Brandenburger Tor auf der Ostseite aufgrund einer vorherigen Farbattacke der Gruppe für Reinigungsarbeiten eingerüstet. Im Zuge des ersten Angriffs im September wurden 14 Klimaaktivisten festgenommen, und die Reinigungsarbeiten wurden auf mindestens 115.000 Euro geschätzt.
Im Vergleich dazu hat die aktuelle Aktion offenbar weniger Schaden angerichtet. Laut der Bild-Zeitung reagierte ein Arbeiter, der mit der Reinigung auf der Ostseite des Bauwerks beschäftigt war, schnell und entfernte die Farbe. Ein Video, das von der Berliner Zeitung auf X gepostet wurde, dokumentiert diese schnelle Reinigungsreaktion.
Die erneute Aktion der Klimaaktivisten am Brandenburger Tor setzt die Debatte über den angemessenen Umgang mit Protestformen und den Schutz von öffentlichen Denkmälern fort. Während die „Letzte Generation“ versucht, ihre Botschaft durch solche Aktionen zu verbreiten, bleibt die Frage nach den Kosten und dem Umgang mit derartigen Protesten weiterhin aktuell.
