Elon Musk’s X: Werbung für Apple, IBM und Co. neben fragwürdigen Inhalten

Die jüngsten Ereignisse rund um die Social-Media-Plattform X, im Besitz von Elon Musk, werfen ernsthafte Fragen zur Platzierung von Werbung neben problematischen Inhalten auf. Berichten zufolge wurden Anzeigen für bekannte Marken wie Apple, Bravo (NBCUniversal), IBM, Oracle und Xfinity (Comcast) neben Inhalten platziert, die Adolf Hitler und die Nazi-Partei verherrlichen. Dies geschieht, während Elon Musk weiterhin fragwürdige Theorien unterstützt, die als antisemitisch und weiß-nationalistisch eingestuft werden.

CEO Linda Yaccarino versuchte zuvor, Werbetreibenden zu versichern, dass ihre Marken vor dem Risiko geschützt seien, neben toxischen Beiträgen zu erscheinen. Trotz dieser Versicherungen haben Unternehmen wie IBM und Apple angekündigt, ihre Werbung auf X zu pausieren oder auszusetzen, nachdem die unakzeptable Situation öffentlich bekannt wurde.

Update (16. November 2023): IBM gab eine Erklärung ab, dass alle Werbung auf X ausgesetzt wurde, während die Situation untersucht wird. Media Matters wird aktualisieren, wenn andere Unternehmen ähnliche Maßnahmen ergreifen.

Update (17. November 2023): Axios berichtete, dass „Apple alle Werbemaßnahmen auf X, dem von Elon Musk besessenen sozialen Netzwerk, vorübergehend aussetzt.“

Trotz Linda Yaccarinos Bemühungen, Werbetreibende zurückzugewinnen, sind Anzeigen von großen Marken auf fragwürdigen Inhalten erschienen. Die Platzierung von Werbung neben Inhalten, die antisemitische Verschwörungstheorien und Lob für Hitler beinhalten, wirft ernsthafte Zweifel an der Sicherheit für Unternehmen auf dieser Plattform auf.

Die Auseinandersetzungen rund um Elon Musk und seine Äußerungen haben auch zur Wiedereinführung von Konten von Extremisten geführt, darunter auch ein Konto, das den Holocaust leugnet. Dies geschah im Rahmen des Creator Ad Revenue Sharing Program von X.

Während all dieses Chaos und der Musk-induzierten Kontroversen wurden Unternehmenswerbungen auch auf Konten geschaltet, die pro-Hitler, Holocaust-Leugnung, weiß-nationalistische, gewaltverherrlichende und neonazistische Inhalte teilen. Trotz Yaccarinos Beteuerungen scheinen zumindest fünf große Marken – Apple, Bravo, Oracle, Xfinity und IBM – nicht vor dem Risiko geschützt zu sein, neben problematischen Inhalten zu erscheinen.

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