Die Elbphilharmonie, ein Wahrzeichen Hamburgs, öffnet ihre Tore für ein ungewöhnliches Experiment: Der renommierte Streamer Staiy, mit über 300.000 Online-Followern, wird zum Mittelpunkt eines einzigartigen Konzerts. Der prächtige Saal der Elbphilharmonie, normalerweise Schauplatz für klassische Musik, wird zur Gaming-Arena umfunktioniert.
Staiy sitzt an einem Schreibtisch auf der Bühne, vor ihm ein Computer und in der Hand die Spielkonsole. Doch dies ist nicht nur ein gewöhnlicher Gaming-Stream. Hinter Staiy agiert ein norddeutsches Kammerorchester, das „ensemble reflektor“, unter der Leitung von Dirigent Jochen Neuffer. Das Orchester spielt live den Gaming-Soundtrack, perfekt abgestimmt auf die Handlungen des Streamers.
Die Inszenierung wird durch Simone Nowicki, eine erfahrene Geräuschemacherin aus der Welt der Hörspiele, komplettiert. In einer Art Rumpelkammer auf der Bühne erzeugt sie live eine vielfältige Geräuschkulisse, die das Spielerlebnis intensiviert. Von kleinen Glöckchen bis zu raschelnden Schritten im Gras – jede Szene im Spiel wird durch die passenden Geräusche begleitet.
Das Repertoire des Streamers umfasst die preisgekrönten Spiele „Journey“ und „Lost Ember“. In „Journey“ durchstreift Staiy als mysteriöse Gestalt Landschaften und Ruinen, während er in „Lost Ember“ die Welt als Wolf erkundet. Die Musik des Orchesters und die live erzeugten Geräusche verschmelzen mit den digitalen Welten und schaffen ein faszinierendes audiovisuelles Erlebnis.
Das Publikum, darunter viele Kinder und Jugendliche, erlebt ein Gemeinschaftserlebnis, bei dem Gaming auf klassische Musik trifft. Die Besucher äußern sich begeistert über die gelungene Symbiose von Gaming und Konzert, die das Experiment zu einem einzigartigen kulturellen Ereignis macht.
