Die jüngste Resolution der UN-Generalversammlung zur Künstlichen Intelligenz (KI) markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung sicherer und vertrauenswürdiger KI-Systeme für nachhaltige Entwicklung. Über 120 Staaten haben an dieser Resolution mitgewirkt, die einstimmig angenommen wurde.
Die Resolution zielt darauf ab, digitale Gräben zu überbrücken und sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern sicherere und vertrauenswürdigere KI-Systeme zu fördern. Entwicklungsländer sollen unterstützt werden, damit auch sie von der Digitalisierung und KI profitieren können. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz von Menschenrechten und Grundfreiheiten im Zusammenhang mit KI-Systemen.
Die Resolution ermutigt Staaten und Stakeholder dazu, gemeinsam Rahmen für sichere und vertrauenswürdige KI-Systeme zu entwickeln und zu unterstützen. Dabei wird betont, dass KI-Innovationen verantwortungsbewusst und inklusiv erfolgen sollen. Maßnahmen gegen Sicherheitslücken und Risiken sollen schon vor dem Einsatz einer KI ergriffen werden, und die Öffentlichkeit soll über Funktionen, Fähigkeiten und Einschränkungen angemessener KI-Nutzung informiert werden.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Resolution explizit nicht für KI im Militärbereich gilt. Eine separate Resolution zu „Tödlichen Autonomen Waffensystemen“ steht jedoch auf der Tagesordnung der nächsten Generalversammlung.
Die UN-Resolution zur Künstlichen Intelligenz ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass KI-Systeme zum Wohl der gesamten Menschheit eingesetzt werden und dabei Menschenrechte und Grundfreiheiten geschützt werden.
