Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft Lehrkräfte in Deutschland dazu auf, im Unterricht kritisch mit der AfD umzugehen. GEW-Chefin Maike Finnern betont, dass die AfD verfassungsfeindliche Tendenzen aufweise und Lehrkräfte daher im Klassenraum offen darüber sprechen sollten. Sie ermutigt Lehrkräfte, konkrete Aussagen und Vorgänge der AfD mit den Schülerinnen und Schülern zu analysieren und zu diskutieren.
Finnern unterstreicht, dass Lehrkräfte nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht hätten, sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Vielfalt einzusetzen. Sie betont, dass Lehrkräfte auf die Verfassung schwören und diese verteidigen sollten.
Es sei nicht korrekt anzunehmen, dass Lehrkräfte Ärger mit ihrem Dienstherrn bekämen, wenn sie an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus teilnähmen. Wie andere Staatsbürger hätten sie das Recht, ihre Stimme gegen Rechtsextremismus zu erheben.
Insgesamt appelliert die GEW an Lehrkräfte, sich kritisch gegenüber der AfD zu äußern und aktiv für demokratische Werte einzutreten.
