Apple schickt wieder seine Kameraautos und Kamerateams mit Rucksäcken durch Deutschland, um das Kartenmaterial seiner digitalen Karten zu verbessern. Von Donnerstag an bis Mitte August werden die Fahrzeuge durch alle 16 Bundesländer rollen.
Besonders interessant: Auch Fußgängerzonen, Parks und Bahnhöfe werden fotografiert – und das nicht nur mit Autos, sondern auch per Rucksack. In München startet die Aktion am 23. Mai, gefolgt von Berlin am 11. Juni, Potsdam am 28. Juni und Hamburg am 1. Juli.
Die gesammelten Daten sollen vor allem dazu dienen, das Kartenmaterial auf iPhones und anderen Apple-Geräten zu verbessern. Apple kann aus den Fotos Straßennamen, Geschäfte, Verkehrszeichen und Straßenführungen extrahieren. Ähnlich wie bei Googles »Street View« sollen auch bei Apple Aufnahmen von Straßenzügen in der Funktion »Look Around« zu sehen sein.
Apple betont, dass wie bisher Gesichter und Nummernschilder vor der Veröffentlichung in der »Look Around«-Funktion unkenntlich gemacht würden.
Wer vermutet, von einer Apple-Kamera aufgenommen worden zu sein, kann das Bild einsehen oder löschen lassen oder sein Haus verpixelt haben möchte. Dies kann unter anderem per E-Mail beantragt werden.
Wer aber sein Haus oder ein Objekt (Wohnung, Garten) verpixelt haben will, muss dies separat beantragen. Das lässt sich per E-Mail (mapsimagecollection@apple.com) beantragen.
Eine genaue Auflistung, in welchem Landkreis wann fotografiert werden soll, hat Apple als pdf zum Download veröffentlicht.
Autos mit Kameras und Laserradarsensoren waren bereits 2019 für Apple in Deutschland unterwegs.
Mehr Informationen zu den Terminen, Orten und Zeitplänen der Datenerhebung gibt es hier: PDF zum Download
Mehr dazu: https://wasserpuncher.wordpress.com/2024/04/15/google-street-view-neuer-widerspruch-erforderlich/
