Die Commerzbank wurde von der Finanzaufsicht BaFin wegen Verletzung ihrer Aufsichtspflichten zur Geldwäscheprävention zur Kasse gebeten. Bußgelder in Höhe von insgesamt 1,45 Millionen Euro wurden verhängt.
Laut BaFin hat die Commerzbank ihre Pflichten zur Geldwäscheprävention vernachlässigt, insbesondere im Zusammenhang mit der Integration ihrer Online-Tochter Comdirect Bank. Es wurden Mitarbeiter identifiziert, die gegen geldwäscherechtliche Vorschriften verstoßen haben, indem sie Kundendaten nicht fristgerecht aktualisiert und unzureichende interne Sicherungsmaßnahmen getroffen haben.
Die Commerzbank hat jedoch schnell reagiert und die notwendigen Anpassungen ihrer Prozesse sowie die Aktualisierung der Daten bereits im Jahr 2022 abgeschlossen. Die Bank stand dabei in engem Austausch mit der BaFin und hat die Auflagen der Behörde erfüllt.
Banken spielen eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von illegalen Geldtransfers. Sie sind verpflichtet, auffällige Transaktionen zu melden und bei verdächtigen Geldflüssen die Aufsichtsbehörde zu informieren.
