Der ehemalige Berliner AfD-Landesvorsitzende, Georg Pazderski, verlässt die Partei aufgrund von inhaltlichen Differenzen. Er kritisiert, dass sich die AfD „immer weiter“ von seinen politischen Überzeugungen entfernt habe.
Georg Pazderski war seit 2013 Mitglied der AfD und hatte verschiedene Positionen in der Partei inne, darunter als Landesvorsitzender in Berlin und als stellvertretender Bundessprecher. Er strebte an, die AfD regierungs- und koalitionsfähig zu machen, betonte jedoch auch die Notwendigkeit einer klaren Abgrenzung nach rechts außen.
Trotz seiner Bemühungen sah Pazderski sich mit inhaltlichen Differenzen innerhalb der Partei konfrontiert. Viele Werte und Positionen, die er für wichtig erachtete, seien aufgeweicht oder ins Gegenteil verkehrt worden.
Georg Pazderski war auch durch kontroverse Äußerungen in den sozialen Netzwerken aufgefallen. Seine Entscheidung, die AfD zu verlassen, begründet er damit, dass die Partei „leider nicht gelungen“ sei, eine Alternative zu den etablierten Parteien zu sein.
Trotz seines Austritts betont Pazderski die Notwendigkeit einer Alternative zu den Altparteien und hofft, dass Deutschland auch weiterhin eine solche Alternative bekommt.
