AfD-Delegation im EU-Parlament: Maximilian Krah soll rausfliegen!

Die AfD-Delegation im Europäischen Parlament hat genug von ihrem eigenen Spitzenkandidaten, Maximilian Krah. Nach einem Auftrittsverbot in Deutschland folgt nun der nächste Schritt: Der Ausschluss aus der rechtsgerichteten Fraktion Identität und Demokratie (ID). Ein humorvoller Blick auf die neuesten Entwicklungen in der Partei mit einem ernsten Hintergrund.

Das Drama um Maximilian Krah

Maximilian Krah, der EU-Spitzenkandidat der AfD, steht im Mittelpunkt eines handfesten Dramas. Die AfD-Delegation im EU-Parlament hat offiziell beantragt, Krah aus der ID-Fraktion auszuschließen. Der Vorwurf: Er habe „den Zusammenhalt und den Ruf“ der Fraktion beschädigt. Das geht aus einem Schreiben der Delegationsvorsitzenden Christine Anderson hervor, das der ARD vorliegt. Die ersten Berichte dazu kamen von ZDF und der Welt.

Schadensbegrenzung bei der AfD

Der Ausschlussantrag wird als letzter Versuch gewertet, den Ausschluss der gesamten AfD-Delegation aus der ID-Fraktion zu verhindern. Mit diesem Schritt hofft die Delegation, weiteren Schaden von der Partei abwenden zu können. Der Parteivorstand in Berlin ist informiert – also keine heimlichen Manöver hinter den Kulissen, sondern ein offener Streit auf großer Bühne.

Kein Bühnenauftritt für Krah

Krah hat bereits ein Auftrittsverbot bei Parteiveranstaltungen in Deutschland erhalten. Der Grund? Verharmlosende Aussagen zur SS, die selbst innerhalb der rechtspopulistischen Kreise nicht gut ankamen. Diese Äußerungen führten dazu, dass die französischen Rechtspopulisten die Zusammenarbeit mit der AfD im Europaparlament aufkündigten. Ein Fauxpas, der selbst für die AfD zu viel des Guten war.

Eine Partei in der Krise

Die Entwicklungen rund um Krah zeigen einmal mehr, dass es bei der AfD ordentlich kriselt. Der Versuch, durch den Ausschluss Krahs die Gemüter zu beruhigen und den Ruf der Partei zu retten, wirkt wie ein verzweifelter Rettungsversuch. Ob das gelingt, bleibt fraglich.

Fazit

Die AfD im EU-Parlament versucht, durch den Ausschluss ihres Spitzenkandidaten Maximilian Krah das eigene Überleben innerhalb der ID-Fraktion zu sichern. Ob dieser Schritt erfolgreich sein wird oder nur ein weiteres Kapitel im Buch der parteiinternen Skandale darstellt, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur eines: Bei der AfD bleibt es nie langweilig.

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