Musk’s Ultimatum: Aktien oder Adieu, KI und Roboter!

Elon Musk, der umtriebige CEO von Tesla, sorgt mal wieder für Schlagzeilen – und nicht unbedingt positive. Der Milliardär setzt seinem eigenen Unternehmen ein Ultimatum: Entweder er erhält ein Viertel der Tesla-Aktien, oder er stellt die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotikprodukten ein. Klingt nach einer Szene aus einem Thriller? Ist aber Realität.

Elon Musk’s Große Drohung

Musk fordert von den Tesla-Aktionären eine satte Portion Aktien. Ohne diese, so seine Drohung, werde er keine KI- und Robotikprodukte mehr entwickeln lassen. Dabei hat Musk selbst immer wieder betont, dass Tesla ohne diese Bereiche wertlos sei. „Tesla ist kein Autobauer, sondern ein KI- und Robotikunternehmen“, so der Tech-Mogul. Zuletzt hatte er diese Ansicht bei der Ankündigung der strategischen Ausrichtung hin zu Robotertaxis bekräftigt.

Ein „Unwohlsein“ der besonderen Art

Musk gab zu, sich „unwohl“ zu fühlen, wenn er nicht mindestens 25 Prozent der Tesla-Aktien besitzt. Warum genau, bleibt sein Geheimnis. Fest steht, dass er diese Forderung kürzlich durch die Bestätigung eines Posts auf X (vormals Twitter) unterstrichen hat. In dem Beitrag hieß es: „Wenn Elon 25 Prozent der Stimmrechte erhält, Tesla wieder in Texas eingetragen wird und das Vergütungspaket genehmigt wird, verbleiben die Bereiche KI und Robotik bei Tesla.“ Musk kommentierte schlicht mit „Ja“.

Scharfe Kritik und „Chaos“ bei Tesla

In der Branche herrscht Alarmstimmung. Musk wird vorgeworfen, mit seinen Drohungen das Unternehmen zu destabilisieren. Das Fachmagazin Electrek bezeichnete Musks Verhalten als „idiotisch“ und „bizarr“, besonders weil er selbst viele seiner Tesla-Aktien verkauft hatte, um die Übernahme von Twitter zu finanzieren.

Das Vergütungspaket – Ein steiniger Weg

Musk steht zudem unter Druck, da sein Vergütungspaket aus dem Jahr 2018 im Volumen von 56 Milliarden US-Dollar noch immer auf die Zustimmung der Anteilseigner wartet. Ein Gericht in Delaware hat das Paket als „exzessiv“ und „unfair“ gegenüber den Tesla-Anlegern abgelehnt. Die Richterin kritisierte den großen Einfluss Musks auf den Tesla-Vorstand, der vielleicht etwas zu blauäugig agiert habe. Als Reaktion drohte Musk, den Firmensitz von Delaware nach Texas zu verlegen, wo er sich mehr Unterstützung erhofft.

Tesla im Kündigungsfieber

Unterdessen herrscht bei Tesla selbst Chaos. Die Kündigungen gehen weiter, und Musks Sparprogramm fordert offenbar seinen Tribut. Rund zehn Prozent der Angestellten müssen gehen – in Wirklichkeit sind es wohl eher 20 Prozent. Bloomberg berichtet von einer Stimmung wie in der Serie „Squid Game“, wo verzweifelte Menschen Kinderspiele spielen und der Verlierer stirbt. Andere vergleichen die Situation mit der Titanic, auf der die Musiker noch spielten, während das Schiff sank.

Besonders pikant: Einer der Chefkonstrukteure, Joel Musial, wurde gefeuert und bedauerte später, dass er das „Streicherquartett“ verpasse – eine Anspielung auf die Titanic-Szene. Auch ein Supercharger-Mitarbeiter arbeitete bis zur letzten Minute, bevor sein Zugang gesperrt und er gekündigt wurde.

Fazit

Elon Musks jüngste Aktionen haben Tesla in eine turbulente Lage gebracht. Seine Forderungen nach mehr Aktien und die Drohung, wesentliche Entwicklungen zu stoppen, sorgen für Unsicherheit und Unruhe. Ob Musk seine Ziele erreicht und welche Auswirkungen dies auf Tesla haben wird, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Es bleibt spannend bei Tesla – und das nicht nur im positiven Sinne.

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