Politiker im Wahlkampf: Normalerweise schütteln sie Hände, lächeln in die Kameras und halten Reden. Doch für den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter verlief der letzte Wahlkampfauftritt anders als erwartet – er landete im Ringkampf mit einem Unbekannten!
Am Samstagmorgen wurde der 60-jährige Verteidigungsexperte an einem Wahlstand in Aalen von einem Mann gestoßen und geschlagen. Zum Glück blieben die Verletzungen nur leicht, und Kiesewetter musste nicht behandelt werden. Der Täter entkam jedoch der Szenerie, was die Kriminalpolizei auf den Plan rief.
Es ist nicht das erste Mal, dass Politiker physisch attackiert werden. Erst Anfang Mai wurde der sächsische SPD-Europaabgeordnete Matthias Ecke in Dresden niedergeschlagen. Auch Berlins SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und andere Politiker waren bereits Zielscheiben von Angriffen.
Da kann man nur hoffen, dass die Politik bald wieder zur verbalen Auseinandersetzung zurückkehrt – schließlich ist das Reden bekanntlich das Salz in der Suppe der Demokratie!
