Das Verwaltungsgericht hat gesprochen: Die AfD darf ihre geplante Demonstration nicht auf dem Mannheimer Marktplatz abhalten. Die Stadt Mannheim hatte das Verbot ausgesprochen, und das Gericht hat dieser Entscheidung zugestimmt. Doch wie reagieren die Beteiligten auf diese Entwicklung?
VGH stützt Stadt Mannheim
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württembergs hat der Stadt Mannheim Recht gegeben und das Verbot der AfD-Demo auf dem Marktplatz bestätigt. Dies geschah nach einem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf einen Polizisten, der dort stattfand. Die AfD-Demonstration wurde daraufhin auf den Paradeplatz verlegt, wo auch eine Gegendemonstration stattfindet. Bisher verläuft alles laut SWR-Informationen friedlich.
Kundgebung für Demokratie und Vielfalt
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) rief zu einer Kundgebung unter dem Motto „Mannheim steht zusammen – für Demokratie und Vielfalt“ auf. Etwa 4.000 Menschen versammelten sich am Alten Messplatz, bevor sie in einem Demonstrationszug zum Paradeplatz zogen. Auch das Bündnis „Mannheim gegen Rechts“ mobilisierte zu Protesten.
Schweigeminute für getöteten Polizisten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landesinnenminister Thomas Strobl nahmen an einer Schweigeminute für den getöteten Polizisten Rouven Laur teil. Viele Kollegen versammelten sich zum Gedenken am Mannheimer Schloss.
Trotz der politischen Spannungen zeigt sich Mannheim entschlossen, demokratische Werte zu verteidigen und ein Zeichen für Vielfalt zu setzen.
