In seinem Buch „Brüssel sehen und sterben“ nimmt der Satiriker und Kabarettist Nico Semsrott kein Blatt vor den Mund. Als ehemaliger EU-Abgeordneter teilt er seine Erfahrungen und Enttäuschungen über die Arbeit im Europaparlament. Doch wie viel davon ist ernst gemeinte Kritik und wie viel satirische Übertreibung? Im Interview mit ntv.de zeigt sich Semsrott von seiner selbstkritischen Seite.
Semsrott spricht über seine Naivität vor seinem Einzug ins Parlament und die Enttäuschungen, die ihn dort erwarteten. Er thematisiert seine eigene Depression während seiner Abgeordnetenzeit und reflektiert über die Grenzen zwischen Engagement und Fanatismus. Dabei scheut er sich nicht, auch kritische Fragen zu seiner eigenen politischen Vergangenheit zu beantworten.
Doch nicht nur politische Themen stehen im Fokus des Gesprächs. Semsrott gibt humorvolle Einblicke in seine Gedankenwelt und reflektiert über die Zukunft seiner politischen Karriere. Dabei beweist er einmal mehr, dass Politik und Satire durchaus Hand in Hand gehen können – wenn auch manchmal auf Kosten der Ernsthaftigkeit.
Ein Interview, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch den ein oder anderen Schmunzler hervorlockt.
3.5
