Die AfD steht vor einem neuen Schritt im Europaparlament: Gemeinsam mit rechten Parteien aus mehreren europäischen Ländern plant sie die Gründung einer neuen Fraktion namens „Die Souveränisten“. Diese Initiative folgt auf den Ausschluss der AfD aus der bestehenden Fraktion „Identität und Demokratie“ aufgrund kontroverser Äußerungen ihres Spitzenkandidaten zur SS.
Laut Berichten des „Spiegels“ soll die neue Fraktion aus Parteien aus Rumänien, Spanien, Griechenland, Polen, Ungarn, Frankreich und der Slowakei bestehen. Basis für diese Zusammenarbeit bildet die „Sofia-Erklärung“ der bulgarischen Partei Vazrazhdane, die eine klare Abkehr von globalistischen Ideologien und eine Stärkung der nationalen Souveränität fordert.
Die Entscheidung über die Fraktionsgründung soll in der kommenden Woche fallen, wenn sich die AfD-Abgeordneten im Europaparlament treffen. Kritiker innerhalb der Partei befürchten, dass dieser Schritt zu einem Verlust von Wählersympathien führen könnte.
Die Gründung der „Souvenänisten“ markiert einen strategischen Schritt der AfD, sich neu zu positionieren und trotz des Ausschlusses aus der ID-Fraktion ihre Präsenz im Europaparlament zu stärken. Die Entwicklung wird mit Spannung verfolgt werden müssen, da sie auch Auswirkungen auf das politische Kräfteverhältnis innerhalb der EU haben könnte.
Bleibt abzuwarten, wie die neuen Allianzen im Europaparlament wirken und ob die „Souvenänisten“ ihre politischen Ziele erfolgreich umsetzen können.
