Microsoft bringt das Linux ’sudo‘-Feature auf Windows Server 2025

Microsoft hat angekündigt, das Linux-Feature ’sudo‘ in Windows Server 2025 zu integrieren, um Administratoren eine neue Möglichkeit zu bieten, Berechtigungen für Konsolenanwendungen zu erhöhen.

‚Superuser do‘ oder ’sudo‘ ist ein Linux-Konsolenprogramm, das Benutzern mit niedrigen Privilegien ermöglicht, Befehle mit erhöhten Privilegien auszuführen, normalerweise als Root.

Dieser Befehl bietet erhöhte Sicherheit in Linux, da Server unter niedrigprivilegierten Konten normal verwendet werden können, Benutzern jedoch ermöglichen, bei Bedarf ihre Berechtigungen zu erhöhen, wenn bestimmte Befehle ausgeführt werden.

Ein Beispiel für den ’sudo‘-Befehl wird unten gezeigt, bei dem wir ‚whoami‘ als Benutzer mit niedrigen Privilegien ausführen und es dann mit ’sudo‘ ausführen.

Beachten Sie, dass der ‚whoami‘-Befehl zeigt, dass ich ihn als den Benutzer ‚bleeping‘ ausführe. Wenn ich jedoch ‚whoami‘ mit ’sudo‘ ausführe, werden meine Berechtigungen auf Root erhöht.

Test von ’sudo‘ in Windows Server 2025

Microsoft hat letzte Woche die erste Insider-Vorschauversion von Windows Server 2025 veröffentlicht. Kurz darauf wurde jedoch eine neuere Version online durchgesickert.

Wie zuerst von Windows Latest berichtet, enthält die durchgesickerte Version einige neue in Entwicklung befindliche Funktionen, darunter neue Einstellungen für einen Windows-’sudo‘-Befehl.

Diese Einstellungen sind nur nach Aktivierung des Entwicklermodus verfügbar, und der ’sudo‘-Befehl funktioniert derzeit nicht direkt von der Befehlszeile aus, was darauf hinweist, dass er sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet.

Die ’sudo‘-Einstellungen geben jedoch einige Hinweise darauf, wie der Befehl funktionieren wird, mit der Möglichkeit, ’sudo-Anwendungen‘ in einem neuen Fenster, ‚mit deaktivierter Eingabe‘ und ‚Inline‘ auszuführen.

Windows bietet bereits die Möglichkeit, Programme automatisch mithilfe von UAC-Prompts zu erhöhen, sodass die Programme mit erhöhten Berechtigungen in ihrem eigenen Fenster ausgeführt werden.

Einige Verwaltungstools, wie bcdedit und reagentc, erfordern jedoch, dass Sie Administratorrechte haben, um diese Befehle auszuführen.

In diesen Fällen ermöglicht der ’sudo‘-Befehl das Ausführen von Programmen basierend auf den Windows-Einstellungen, beispielsweise in einem neuen Fenster, inline im aktuellen Fenster oder möglicherweise in einer nicht interaktiven Shell unter Verwendung der deaktivierten Eingabeoption.

Es ist wichtig zu beachten, dass Microsoft häufig neue Funktionen in Vorabversionen testet, die es nicht in die Produktionsversionen schaffen.

Es wird jedoch interessant sein zu sehen, wie Microsoft dieses Feature in Windows integriert, und es wird etwas sein, worauf man achten sollte.

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