Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat eine ungewöhnliche Aktion gestartet, um neue Mitarbeiter anzuwerben. Mit einer groß angelegten Werbekampagne, die auf Plakaten an Bahnhöfen und Bushaltestellen sowie in sozialen Medien präsent ist, sucht der Geheimdienst nach vielfältigen Fachkräften – von Sinologen bis zu IT-Spezialisten.
Unter dem Slogan „Wir suchen Terroristen, m/w/d“ zeigt sich der BND durchaus humorvoll. Mit Anspielungen auf James Bond und dem Slogan „Kein Schütteln, kein Rühren“ möchte der Geheimdienst potenzielle Bewerber ansprechen. Die Kampagne umfasst auch Videos auf YouTube und Instagram sowie Plakate, die die Zäune des BND-Geländes zieren.
Besonders gefragt sind IT-Spezialisten wie Lukas, der beim BND als Hacker arbeitet. Lukas betont, dass seine Arbeit beim BND im Vergleich zur privaten Wirtschaft nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf die Bedeutung und Professionalität einzigartig ist. Auch Maja, die in der Auswertung des BND tätig ist, empfindet ihre Arbeit als äußerst sinnstiftend. Sie sammelt weltweit Informationen über Terrorismus, um potenzielle Anschläge zu verhindern.
Trotz der spannenden Tätigkeit müssen die Mitarbeiter des BND damit leben, dass sie ihre Arbeit geheim halten müssen und regelmäßig ihre Identität wechseln müssen. Eine Herausforderung, die jedoch für viele durch die Bedeutung und den Sinn ihrer Arbeit aufgewogen wird.
