TIM: Der WhatsApp für Ärzte erhält grünes Licht

Es ist soweit: Das lang ersehnte Zeitalter des Chats im Gesundheitswesen hat begonnen, und zwar mit einem Knall – oder besser gesagt, mit einem „TIM“. Das Medizin-Start-up Famedly hat die goldene Eintrittskarte erhalten und ist somit das erste Unternehmen, das die Zulassung für den TI-Messenger (TIM) ergattert hat. Der Grund? TIM soll die verschlüsselte Kommunikation zwischen medizinischen Einrichtungen revolutionieren.

Wer jetzt denkt, dass Ärzte und medizinisches Fachpersonal bald Emojis und GIFs austauschen werden, liegt nicht ganz daneben – allerdings steht dabei die Sicherheit an erster Stelle. TIM, der auf dem quelloffenen Messenger-Standard Matrix basiert, wurde speziell entwickelt, um die Ad-hoc-Kommunikation zwischen Ärzten zu erleichtern. Endlich können sie sich über wichtige medizinische Angelegenheiten austauschen, ohne dabei ihre geheime Sprache aus lateinischen Begriffen und unleserlichen Handschriften zu verwenden.

Aber das ist erst der Anfang. TIM hat große Pläne für die Zukunft. Bald sollen nicht nur Ärzte, sondern auch Patienten und Mitarbeiter der Krankenkassen den Messenger nutzen können, um Kurznachrichten, Sprachnachrichten und sogar Bilder auszutauschen. Wer weiß, vielleicht bekommen wir schon bald Selfies von Patienten mit ihrem neuen Gipsbein zu sehen – ein echter Instagram-Hit in spe!

Aber halt, es wird noch besser. TIM plant, sich nicht nur auf den Austausch von Nachrichten zu beschränken. Nein, er will weiter gehen und die Versorgungsprozesse im Gesundheitswesen revolutionieren. Terminmanagement, Aufnahme- und Entlassmanagement – alles soll bald ein Kinderspiel sein. Und wer weiß, vielleicht wird der Messenger sogar zum neuen Überweisungsschein. Wer braucht schon Papier, wenn man alles mit einem Klick erledigen kann?

Das E-Rezept ist ebenfalls auf dem Radar von TIM. Bald schon könnten wir unsere Medikamente nicht mehr in der Apotheke abholen müssen, sondern sie direkt auf unserem Smartphone erhalten. Die Zukunft des Gesundheitswesens sieht ziemlich digital aus – und TIM ist bereit, uns dorthin zu bringen. Wer hätte gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem unser Arzt uns per WhatsApp verschreibt?

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