Russland hackt die SPD: Bundesregierung kündigt Konsequenzen an

Im Januar 2023 wurden E-Mail-Konten des SPD-Parteivorstands Ziel eines Cyberangriffs.

Die Hacker nutzten dabei eine bis dahin unbekannte Sicherheitslücke in Microsoft Outlook aus, um die E-Mail-Konten zu kompromittieren.

Die Bundesregierung konnte die Angriffe der Cybergruppe APT28 dem russischen Militärgeheimdienst GRU zuordnen.

Laut Außenministerin Annalena Baerbock ist dieser staatlich gesteuerte russische Hackerangriff „völlig inakzeptabel“ und werde „nicht ohne Konsequenzen bleiben“.

Die Bundesregierung verurteilte die Cyberangriffe aufs Schärfste und forderte Russland auf, solche Handlungen zu unterlassen

Als Reaktion bestellte das Auswärtige Amt den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein, um Moskau „deutlich zu machen, dass wir dieses Vorgehen nicht akzeptieren“. Außerdem kündigte die Bundesregierung an, gemeinsam mit europäischen und internationalen Partnern gegen solche Cyberangriffe vorzugehen.

Die SPD hatte im Juni 2023 mitgeteilt, dass es möglicherweise zum Abfluss von Daten aus vereinzelten E-Mail-Postfächern gekommen sein könnte. 

Um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern, will die CDU ihre Schutzmaßnahmen gegen mögliche russische Cyberangriffe verstärken. 

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/spd-cyberangriff-russland-102.html

https://www.tagesschau.de/inland/spd-cyberangriff-russland-100.html

https://www.dw.com/de/bundesregierung-russland-steckt-hinter-cyberattacke-auf-spd/a-68990595

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/baerbock-russland-hacker-cyberangriff-spd-100.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/das-wird-nicht-ohne-konsequenzen-bleiben-bundesregierung-macht-russland-fur-cyber-angriff-auf-spd-verantwortlich-11610083.html

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