Europa im Sanktionsmodus: Wie Deutschland die EU auf Trab hält

EU-Sanktionen gegen Russland: Deutschland macht es spannend

Die EU-Staaten haben sich endlich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt – und Deutschland spielte dabei die Hauptrolle im Verhandlungsdrama. Nach wochenlangem Hin und Her wurde das 14. Sanktionspaket geschnürt, das Schlupflöcher für russische Rüstungsgeschäfte stopfen soll. Doch Deutschland hatte Bedenken, als wären wir im Finale einer Reality-Show.

Das Ganze begann mit einem Vorschlag der EU-Kommission im Mai, doch Deutschland hielt die Show auf, als ob es um den letzten Kuchenstück im Kühlschrank ginge. Die Bundesregierung meinte, dass die geplanten Maßnahmen uns mehr schaden könnten als Russland. Besonders kritisch sahen sie die „No-Russia“-Klausel, die verhindern soll, dass russische Hände an europäische Waren über Drittländer gelangen. Das klang für einige in Berlin wie eine schlechte Idee für einen Actionfilm.

Schließlich gab Deutschland nach, und das Sanktionspaket wurde entschärft. Jetzt sollen die Auswirkungen erst geprüft werden, bevor es ernst wird. So ähnlich wie wenn man erst mal nachsieht, ob die Frisur wirklich gut aussieht, bevor man aus dem Haus geht.

Besonders pikant: Deutschland fühlte sich zuletzt wie das neue Ungarn – ein Schurke in der EU-Gemeinschaft. Da fragt man sich, ob wir als nächstes die Flitterwochen mit Russland planen. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Kritik als „Quatsch“ abgetan und betonte, dass es um unsere Wirtschaft geht – da sind Drama und Spannung vorprogrammiert.

Am Ende des Tages sind die neuen Sanktionen ein Schritt in Richtung weniger Geschäfte für Russland. Ob das reicht, bleibt spannend. Aber eines ist sicher: In der EU ist kein Tag wie der andere, und Deutschland hält die Fahne für Verhandlungen hoch – egal, ob es um Sanktionen oder um die Frage geht, wer den letzten Toast im Büro gemacht hat.

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